Ingwer Arten




Ingwer Arten – Verschiedene Ingwersorten

Wichtige und sehr interessante Details und Fakten über Ingwerarten oder besser gesagt über diverse Ingwergewächse hier für Sie aufgelistet. Dieser Überblick soll ihnen auch verdeutlichen um was für komplexe Wirkstoffe der Ingwerpflanzen es sich handelt. Ein enormes Potenzial erschliesst sich daraus, ob für die Ingwer Zubereitung oder für gesundheitliche Interessen, diese Vielfalt der Wurzel ist es die sie auszeichnet. Verschiedene Ingwergewächse im Überblick: Wir reden im Allgemeinen von




Ingwer als wenn es nur eine einzelne spezielle Pflanze wäre, doch es gibt ausser diesem Speise-Ingwer auch noch andere Ingwergewächse. Wenn man in ein Pflanzen-Lexikon schaut, dann fällt einem schnell auf, dass es verschiedene Pflanzen gibt welche ebenfalls offiziell zur Gattung der Ingwergewächse gezählt werden.

Drei Beispiele für Zingiberaceae: Die Ingwerpflanze welche wir so gern in unseren Küchen verarbeiten trägt die botanische Bezeichnung Zingiber officinale und sie gehört zur Gattung der Zingiberaceae. Eine weitere Art die kaum bekannt ist bei Köchen nennt man botanisch Alpinia officinarum und sie trägt die deutsche Bezeichnung Galgant. Die dritte Pflanze aus dieser Gattungsart ist der sogenannte Gelbwurz der auch unter dem Namen Kurkuma bekannt ist und die botanische Bezeichnung Curcuma longa trägt. Im Folgenden werde ich ausnahmsweise nur Details zu den Zwei unbekannteren Sorten bearbeiten, da sich ja sonst immer die Artikel um den Zingiber officinale drehen.

Der Gelbwurz – Curcuma longa

Beschreibung: Die recht unscheinbare Gelbwurz-Pflanze ist nicht unbedingt eine schön anzusehende Augenweide, aber wie immer liegt die Schönheit im Auge des Betrachters. Im Herzen der Pflanze entwickeln sich über die Zeit einige Blütenähren die in der unmittelbaren Nähe des Bodens ausgebildet werden. In manchen Teilen der Welt gedeiht die auch als Krautpflanze bezeichnete Curcuma longa prächtig, wie in traditionell sehr tropischen Klimazonen Asiens oder auch in Afrika aber auch auf den Antillen. Es handelt sich hierbei um eine mehrjährige Pflanze. Der Wurzelstock der Pflanze ist kurioserweise in zylindrischer Form.

Eigenschaften: Vorteilhafte Auswirkungen auf die Produktion und Abfuhr von Gallensaft dank des enthaltenen Kurkumins und ist infolge dessen auch verdauungsfördernd. Auch eine entzündungshemmende Wirkung kann der Gelbwurz aufweisen und ist damit sozusagen ein echtes allround Talent. Anwendungsgebiete: Oft werden Produkte der Curcuma longa bei Problemen mit der Galle oder auch bei Störungen der Verdauung angewendet. Inhaltsstoffe: Die Stoffe des Rhizoms (oder im deutschen Wortgebrauch auch Wurzelstock genannt) der Galgant Pflanze reichen von diversen Farbstoffen bis hin zu ätherischen Ölen. Auch die sogenannten Kurkuminoide sind anteilig innerhalb der Wurzel zu finden. Die soeben erwähnten Farbstoffe sind übrigens Kurkumin, Bisdesmethoxykurkumin und Desmethoxykurkumin. Der durchschnittliche Anteil von ätherischem Öl im Rhizom beträgt so um die 5% und ist damit ein wichtiger Bestandteil der auch gern weiterverarbeitet wird.

Verwendete Teile: Im Normalfall wird nur das Rhizom verarbeitet und taucht dann zum Beispiel als fertiges Pulver oder auch als medizinisch wirksame Tinktur auf. Studienergebnisse in Bezug auf Gelbwurz: Durch Forschungen an Tieren wurde belegt, dass die enthaltenen Kurkumine extrem positive Eigenschaften besitzen. Sie können nämlich erfolgreich und damit auch sehr effizient in der Krebsbehandlung bei vielen Tierarten eingesetzt werden.

Galgant – Alpinia officinarum

Beschreibung: Die bis zu 30 Zentimeter langen Blätter dieser doch recht grossen Krautpflanze haben eine sogenannte Lanzenform. Anders als bei der artverwandten Gelbwurz-Pflanze befinden sich die Blütenstände bei dieser Pflanze bis zu 150 Zentimeter über dem Boden. Die röhrenförmigen Blüten erscheinen in einem wunderschönen Weiss, dass aber auch teilweise mit einer purpurnen Färbung durchzogen sein kann. Der Duft von Galgant Blüten erinnert wiederum an den typischen Geruch den man von Ingwer im Allgemeinen gewöhnt ist. Eigenschaften: krampflösend, entzündungshemmend, hilft gegen Mykosen (Pilzerkrankungen), verdauungsfördernd Anwendungsgebiete: Schwedenbitter, Melissengeist, verdauungsstörungen, appetitlosigkeit Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, scharfstoffe, Flavonoide, Sterole

Verschiedene Kulturen haben schon sehr lang von den heilenden Kräften der Ingwerpflanzen bzw. der Ingwerwurzeln Kenntnis und durch die überlieferten Informationen der Vorfahren kann auch bestätigt werden, dass auch wenn für die menschen damals unerklärlich, sie von den Heilkräften direkten Gebrauch gemacht haben und die Knollen in jeglicher Form schon damals zu medizinischen Zwecken verwendet wurden. Die Wirkung zum Beispiel auf den Stoffwechsel ist verblüffend und man kann hervorragende Ergebnisse durch Ingwertee Diäten erzielen. Passend hierzu sehen sie sich doch mal den Artikel über die Erstellung eines eigenen Stoffwechseldiätplan´s an.

NajaGehts so...Dufte!Ziemlich gut.Genau das Richtige! (3 votes, average: 4,33 out of 5)
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